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| Die Endurance. |
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Shackletons legendäre Expedition in die Antarktis.
Caroline Alexander |
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Amazon.de Verkaufsrang 4.284 |
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Gebundene Ausgabe - 223 Seiten (1998)
Berlin-Vlg., Berlin; ISBN: 3827002966
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Zahl der Rezensionen: 76 |
Annette (aaebischer@azag.ch) aus Basel / Schweiz , 17. August 1999 
Geheimtip, der keiner mehr ist
Eine wunderbare Entdeckung, nicht nur wegen dieser unglaublichen Geschichte - die an die Grenze des Unmöglichen stossende Reise ins Land des ewigen Eises - denn auch die Bilder sind in ihrer Aussage und Kraft einmalig!
Ein Buch, zwischen dessen Zeilen man die Heftigkeit des Windes und das Knirschen des Eises spürt und mittendrin sitzt! Wunderbar! Mindestens also 5 Sterne! :-) |
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Rezensionen
Hans Jürgen heißen und in Hamburg wohnen: nichts besonderes. Aber Massaquoi heißen, schwarz sein und in Nazideutschland leben: Ja, ging denn das überhaupt? Das Buch erzählt davon.
Als Hans Jürgen klein ist, lebt er beim Großvater in einer Villa mit Personal. Opa ist vornehm und sehr geachtet, Konsul des Staates Liberia. Der kleine Hans Jürgen sieht Schwarze als Herren, Weiße eher als
Bedienstete. Eines Tages ist er mit seiner Hamburger Mutter plötzlich allein: Neger, Neger Schornsteinfeger rufen ihm die Kinder hinterher. Nicht lange, denn schnell ist er integriert. Ein kleiner Barmbecker
Arbeiterjunge -- nicht mal elektrisches Licht gibt es zu Hause -- mit dunkler Haut und krausem Haar.
Bei der Hitlerjugend hätte er gern mitgemacht, wäre gern auf die Oberschule gegangen, gern Deutscher Meister im Boxen geworden, ja zur Not sogar freiwillig Soldat! Alles das aber gab es nur für Arier. Allerdings, er
überlebt: Die Nazis sind mit der Verfolgung der Juden beschäftigt. Was mit Massaquoi geschehen wäre, wenn Deutschland den Krieg gewonnen hätte, der Rassen-Wahnsinn weitergegangen wäre, kann man sich ausmalen.
Wer Ralph Giordanos Die Bertinis gelesen oder als Fernsehfilm gesehen hat, wird hier auch einen Seitenstrang zur dort erzählten
Geschichte wiederfinden: Ralph und Hans Jürgen, Jude der eine, schwarz der andere, begegnen sich sogar im Hamburg der Bombenangriffe. Sie sind bis heute miteinander befreundet.
Nach dem Krieg bleibt Massaquois Leben abenteuerlich und endet als amerikanische Erfolgsstory: Nacheinander gelingen ihm der Sprung in die USA, ein Studium und eine Karriere beim Magazin Ebony.
Dicke Leseempfehlung, spannendes Buch, gut übersetzt: Vor dem Verschenken unbedingt selber lesen! --Michael Winteroll
Klappentext
1926 in Hamburg: Als Sohn einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters wächst Hans-Jürgen Massaquoi zunächst in großbürgerlichen Verhältnissen auf. Der Großvater, ehemaliger König der Vais, ist liberianischer
Generalkonsul in Hamburg. Die Dienstboten sind Weiße. Doch dann verläßt die liberianische Familie das Land. Massaquoi und seine Mutter bleiben zurück und ziehen in ein Arbeiterviertel. Aber bald darauf übernehmen die
Nazis die Macht, und das Leben verändert sich grundlegend . . . Eine der außergewöhnlichsten und beeindruckendsten Autobiographien der letzten Jahre. |
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